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Handwerker- u. Gewerbegemeinschaft Waldesch e. V. informiert

Jahresausflug am 18.08.2013

Mit guter Laune ging es bei unserem diesjährigen Ausflug um 7.30 Uhr recht früh an der Haubach los. Einen kleinen Zwischenstopp legten wir schon an der Sparkasse ein, zur Aufnahme eines noch angemeldeten Mitgliedes. Dieses entschuldigte sich jedoch und teilte mit, nicht mitfahren zu können. Nun ging es unserem Ausflugsziel entgegen, dem Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Bei der schönen Fahrt mit dem Bus über den Hunsrück konnten auf halber Strecke die ersten Frühstücksrufe vernommen werden und wir haben einen Parkplatz an der Hunsrückhöhenstraße für unser Frühstücksbuffet in Beschlag genommen. Dort konnte sich, angefangen von verschiedenen Wurstsorten über Käse, kleine Tomaten bis zu Marmelade und Nutella, gestärkt werden. Dazu gab es schönen heißen Kaffee. Wer wollte bekam auch schon flüssiges Brot. So gestärkt ging es dann weiter nach Völklingen. Um 12.00 Uhr begann unser Besuch im Weltkulturerbe Völklinger Hütte mit Besichtigungstour. Unter fachkundiger und kurzweiliger Führung von Herrn Lavall haben wir zuerst die Gebläse- Maschinen, Kolosse aus Eisen und Stahl, kennengelernt, diese haben den Wind erzeugt, der in die Hochöfen eingeblasen wurde. Angetrieben wurden diese Maschinen vom Gas aus den Hochöfen. Danach ging es weiter zur Sinteranlage. Beim Sintern wurden Reststoffe der Eisenherstellung recycelt und dem Hochofenprozess wieder zugeführt. Hier hätten wir die Möglichkeit gehabt einen Film anzuschauen. Da dieser bereits in vollem Gange war, schlug Herr Lavall vor, bei genügend Zeit, diesen am Ende unseres Rundganges anzuschauen – was wir dann auch taten. Über die Erzhalle sind wir in die Tiefen der Möllerhalle eingedrungen. In der Möllerhalle, dem „Bauch“ der Hütte, lagerten einst 12.000 t Rohstoffe. In der oberen Ebene fuhren die Züge mit den Rohstoffen ein und in der unteren Ebene wurden die Hängebahnwagen beladen, die die Rohstoffe zu den Hochofen brachten. Heute dient sie als Ausstellungsraum. Hier fand im Rahmen der Biennale 2013 die Ausstellung „Urban Art – Gaffiti 21“ statt. Für die weitere Besichtigung wurden wir nun mit Arbeitsschutzhelmen ausgestattet.

So ausgerüstet erklommen wir die Gichtbühne in 27 Metern Höhe. Diese ist seit 2007 in ihrer ganzen Länge von 240 Metern begehbar. Hier oben hat uns Herr Lavall die Beschickung der Hochöfen erläutert. Durch einen etwas angehobenen wuchtigen Deckel eines Hochofens konnten wir einen einmaligen Blick ins Innere des Hochofens werfen, auf die Hochofen-Glocke. Noch höher hinaus ging es anschließend auf die in 45 m Höhe gelegene Aussichtsplattform des Hochofens. Von hier öffnet sich der Blick über die gesamte Völklinger Hütte, die Stadt Völklingen und das aktive Werk der Saarstahl AG. Wieder unten am Hochofen, auf der Abstichebene angekommen bekamen wir noch die Bohr und Stopfmaschine am Fuß des Hochofens erläutert. Diese wurden bei der Entleerung des Hochofens benutzt. Nach gut zweieinhalb Stunden und einigen Höhenmetern sind wir wieder am Startpunkt angekommen und haben von Herrn Lavall viel über Sinter, Sand, Erzpellets, Eisenerz und Koks – alles wichtige Zutaten für das Endprodukt Roheisen – sowie den seinerzeit sehr lauten, schmutzigen und heißen Arbeitsbedingungen erfahren. Im Biergarten des Bistro B40, vor der imponierenden Hochofengruppe, konnten wir unseren Durst löschen. Gegen 16.00 Uhr haben wir uns von der Völklinger Hütte verabschiedet und haben uns wieder über den Hunsrück auf den Heimweg nach Waldesch begeben. Den interessanten und erlebnisreichen Tag schlossen wir in der Pizzeria im Bürgerhaus mit einem Essen ab an dem auch das Mitglied, welches leider nicht mitfahren konnte, teilnahm, um sich aus erster Hand bei den Teilnehmern über den Tag zu informieren.

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